Wirtschaftsreise Rumänien – Aufbruch zwischen Bukarest und Timișoara

Rumäniens Geschäftsalltag hielt selbst für erfahrene Unternehmer Überraschungen bereit. Heinz-Ulrich Dietrich, seit Mitte der 1980er-Jahre im Rumäniengeschäft, erzählte von der alten Vorschrift, nach der größere Gebäude noch einen Atombunker für die Belegschaft vorhalten mussten. Hinter solchen Relikten zeigte sich jedoch eine Wirtschaft, die sich langsam aus der Krise herausarbeitete.

MOEZ-Geschäftsführer Jörg Rathmann und Volker Scherer, stellvertretender Leiter Außenwirtschaft der IHK Pfalz, bereisten vom 5. bis 7. Oktober Bukarest und Timișoara. Die Firma Jomo aus Rieschweiler-Mühlbach zeigte mit ihrem Standort in Timișoara, wie sich ein rheinland-pfälzisches Unternehmen langfristig vor Ort entwickeln konnte. Cristian Ilie vom rumänischen Wirtschaftsministerium interessierte sich für das MOEZ-Modell und die Möglichkeit einer rumänischen Repräsentanz. Gespräche mit der IHK Timișoara dienten dazu, konkrete Kooperationsfelder für die weitere Zusammenarbeit zu identifizieren. Rumänien sollte danach ein Schwerpunktland der MOEZ-Arbeit in Südosteuropa bleiben.